Die nordbayerische Meisterschaft bot in diesem Jahr nicht nur voll besetzte Felder, sondern auch äußerst qualitativ starke Konkurrenzen, die für spannende und hochklassige Matches sorgten. Der straffe Zeitplan wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großer Disziplin eingehalten, sodass die Zuschauer eine Vielzahl an intensiven, aber stets fairen Begegnungen erleben konnten. Besonders bemerkenswert war die Qualität der Spiele, die teilweise sehr enge, aber immer respektvolle Wettkämpfe beinhalteten.
Bei den Damen standen im Halbfinale die Nummern 1, 2, 4 und 7, was die hohe Leistungsdichte in der Konkurrenz unterstrich. Der dominierende Club war Altenfurt, dessen Spielerinnen Natali Gumbrecht und Christine Kraupa, beide in ihrer Altersklasse 40 zu den besten in Deutschland gehörend, bis ins Halbfinale vordrangen. Sophia Büttner aus Nürnberg spielte sich souverän in die Runde der letzten Vier, während Rebecca Svabikova nach einer komfortablen Führung im Viertelfinale plötzlich deutlich mehr kämpfen musste.
Im Halbfinale hatte Rebecca mit Christine keine Mühe, da die erfahrene Spielerin nach den anstrengenden vorherigen Matches die nötige Energie nicht mehr aufbringen konnte. Das zweite Halbfinale war deutlich ausgeglichener, doch letztlich setzte sich Natali Gumbrecht im Match-Tiebreak gegen die Vorjahressiegerin Sophia Büttner durch. Im Finale erwischte Rebecca einen besseren Start, doch Natali kämpfte sich zurück und gewann den zweiten Satz mit 7:5. Schließlich zeigte Rebecca nach zwei verlorenen Endspielen ihr bestes Tennis und krönte sich verdient zum ersten Mal zur Nordbayerischen Meisterin der Aktiven.
Bei den Herren zogen ebenfalls die vier top gesetzten Spieler souverän ins Halbfinale ein. Ben Ostheimer traf auf Lasse Höhn, während Alexander Wolfschmidt auf Mike Steib traf. Die Halbfinals zeichneten sich durch rasante Aufschläge mit über 200 km/h, beeindruckende Athletik und harte Grundschläge aus, die immer wieder durch überraschende Stoppbälle unterbrochen wurden. Lasse Höhn und Mike Steib setzten sich souverän durch und zogen verdient ins Finale ein.
Dort dominierte Lasse Höhn mit seinem unglaublich harten und variablen Aufschlag das Geschehen. Mike Steib fand kein Mittel, um gegen das druckvolle Spiel von Lasse zu bestehen. In einem sehr souveränen Spiel holte sich Lasse schließlich seinen ersten Titel bei den Nordbayerischen Meisterschaften.
Herzlichen Glückwunsch an beide Sieger, die durch ihre herausragenden Leistungen dieses Turnier zu einem unvergesslichen Erlebnis machten!